Die Mantelzeichnung

Der Kopf einschließlich des Kronenbereichs und des Behangs ist überwiegend von der Zeichnungsfarbe erfasst


In der Mitte der Stirnpartie soll ein weißer Stirnfleck (Blesse) vorhanden sein.


Ein etwas breiterer Stirnfleck, kleine Ausläufer- und kleine weiße Spritzer im unmittelbaren Bereich des Stirnflecks bleiben unberücksichtigt.


Die Kinnbackeneinfassung und die Unterlippe sollen weiß sein


Die gefärbte Unterlippe ist unerwünscht.


Kleine weiße Einläufer im Schnauzbereich bleiben unberücksichtigt.


Der Rumpf ist frei von weißen Flecken und bedeckt gleichmäßig in Form eines durchgehenden Mantels den Rücken vom Genick bis zum Blumenansatz, die Flanken des Tieres und die Oberseite der Blume.


Kleine weiße Flecken im Genick (sog. Ansatzpunkte) bis zum Ende der Schulterblätter


sowie kleine weiße Flecken und Streifen im unmittelbaren Randbereich der Blume bis zur hochgelegten Blumenspitze bleiben unberücksichtigt;


weiße Einläufer oder Flecken auf der Blumenoberseite sind unerwünscht.

Weiße Einläufer und Flecken an den Flanken und Schultern im Randbereich der, wenn sie nicht zu weit in den Mantel hineinragen Mantelzeichnung bleiben unberücksichtigt, wenn sie nicht zu weit in den Mantel hineinragen.


Die Brust soll völlig weiß sein.


Ebenso sollen die Vorderläufe im Vorderfußbereich,


die Hinterläufe


und die Blumenunterseite weiß sein.


Der Bauch soll überwiegend weiß sein; einzelne Farbflecken am Bauch bleiben unberücksichtigt.


Die Unterfarbe ist bei den gescheckten Tieren nur im Mantelbereich auf der Decke erforderlich.

 

Leichte Fehler: Bezüglich der Farbe gelten die bei den Ursprungsrassen aufgeführten Farbmängel; für die grauen Farbenschläge sind die Allgemeinen Bestimmungen maßgebend.

 

Für die gescheckten Deutschen Widder gelten weiterhin folgende Bewertungskriterien :

 

Weiße Flecken in der Krone.

Kleine weiße Flecken im Augen-, Backen- und Schnauzbereich.


Bis zu zwei weiße Flecken im Bereich des Stirnflecks


Fehlender Stirnfleck.


Teilweise gefärbte Unterlippe


Etwas weit hochgehende Einläufer zwischen Schnauz und Backenbereich


Grob zackige oder fehlende weiße Kinnbackeneinfassung.


Ungleichmäßige Mantelzeichnung.


Farbflecken im Vorderfußbereich und an den Hinterläufen


Etwas weiter in den Mantel hineinragende weiße Einläufer und Flecken an den Flanken im Randbereich der Mantelzeichnung (Die Beurteilung richtet sich nach dem Schaubild ganz unten.). Nicht völlig gefärbte Blumenoberseite; weiße Flecken an der Blumenoberseite bzw. farbige Flecken an der Blumenunterseite.

Überwiegend gefärbter Bauch.


Leichte Durchsetzung der Zeichnungsfarbe mit weißen Haaren.


Schwache, unreine oder aufgehellte Unterfarbe im Mantelbereich.

 

Schwere Fehler: Bezüglich der Farbe gelten die bei den Ursprungsrassen aufgeführten Farbmängel; für die grauen Farbenschläge sind die Allgemeinen Bestimmungen maßgebend. Für die gescheckten Deutschen Widder gelten weiterhin folgende Bewertungskriterien;

 

Gänzlich einfarbiger Kopf. Starkes Vorherrschen von Weiß am Kopf; mehr als zwei weiße Flecken im Bereich des Stirnflecks. Gänzlich gefärbte Unterlippe. Weiße Flecken im Beehang, außer im Bereich der Krone. Nasenfleck. Stark einseitige oder unvollständige, nicht zusammenhängende Mantelzeichnung. Weiße Flecken in der geschlossenen Mantelzeichnung und stark in die Mantelzeichnung hineinragende Einläufer (Die Beurteilung richtet sich nach dem folgenden Schaubild.). Starke Durchsetzung der Brust mit Zeichnungsflecken. Völlig weiße Blumenoberseite bzw. völlig mit der Zeichnungsfarbe bedeckte Blumenunterseite. Gänzlich mit Zeichnungsfarbe bedeckter Vorder- und/oder Hinterlauf. Starke Durchsetzung der Zeichnungsfarbe mit weißen Haaren. Starke Abweichungen in der Unterfarbe bezüglich der Anforderungen des Farbenschlags. Andere als die geforderte Augenfarbe, farbige Krallen.

Beurteilung der Flecken im Randbereich des Mantels:

 

Schwere Fehler: Hinter den Schulterblättern und oberhalb einer waagerechten Linie auf Höhe der hochgelegten Blumenspitze.

 

Leichte Fehler: Hinter den Schulterblättern und zwischen den waagerechten Linien auf Höhe der hochgelegten Blumenspitze und auf halber Blumenhöhe.

 

Kein Fehler: Hinter den Schulterblättern und unterhalb der waagerechten Linie auf halber Blumenhöhe.

(Quelle: Standard ZDRK 2004)